Architektur
Gebaut, damit Ihre Architekten nicken statt stirnrunzeln.
Ein Bild, sechs Schichten, keine Magie: Bridge lebt in Ihrem Microsoft-Tenant, die KI berührt SAP nie direkt, und jeder Zugriff läuft durch einen deterministischen Dispatcher unter Ihren eigenen Berechtigungen. So fügt es sich zusammen - samt der Antworten auf die Fragen, die Ihr Architektur-Board stellen wird.
Das Bild
Zwei Zonen. Ein kontrollierter Pfad dazwischen.
Read-only · der Mensch entscheidet · durchgängig protokolliert - auf jeder Schicht.
Schicht für Schicht
Wofür jede Schicht da ist.
Interaktionsschicht
Wo die Frage ankommt - Teams, Outlook, SharePoint, Excel*, Power Automate, alles über Microsoft 365 Copilot. Keine neue Oberfläche zu lernen, kein neuer Client auszurollen.
Deterministischer Dispatcher
Das architektonische Herz: ein regelbasierter Router zwischen KI und SAP. Die KI formuliert die Absicht; der Dispatcher entscheidet, welche freigegebene Funktion sie bedienen darf. Nichts improvisiert, nichts freihändig.
Identität & Berechtigungen
Zwei Berechtigungssysteme, beide respektiert: Microsoft regelt den Arbeitsplatz, und jeder SAP-Aufruf läuft als der eigene SAP-User. Bridge weitet keines von beiden aus.
Audit & Protokollierung
Quer durch jede Schicht: wer gefragt hat, welche Funktion lief, welche Daten abgerufen wurden, was vorgeschlagen wurde. Die Spur, nach der Ihre Auditoren fragen werden, existiert by design.
Integration zu SAP
Freigegebene Standard-Services auf ECC und S/4HANA, angebunden über das Microsoft On-Premises Data Gateway, Azure API Management oder SAP BTP. Ihr SAP-Kern bleibt unberührt; es gibt keine parallele Datenschicht zu pflegen.
Wo die KI läuft
In Ihrer Microsoft-365-Umgebung, bereitgestellt über Copilot - unter den Verträgen, die Sie mit Microsoft bereits haben. Kundendaten werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
* Outlook, SharePoint und Excel folgen in einem späteren Release.
Die Fragen des Architektur-Boards
In jedem Review gestellt. Hier beantwortet.
Ersetzt Bridge SAP?
Nein. Bridge ist eine Interaktions- und Orchestrierungsschicht auf Ihrem bestehenden SAP. Ihre Prozesse, Ihr Customizing und Ihre Daten bleiben exakt, wo sie sind - Bridge macht sie ansprechbar.
Wo läuft Bridge?
In Ihrem eigenen Microsoft-Tenant, bereitgestellt über Microsoft 365 Copilot. Es gibt keine Bridge-Cloud und keine separate Umgebung, der Sie vertrauen müssten - der einzige beteiligte Auftragsverarbeiter ist Microsoft, unter Ihren bestehenden Verträgen.
Speichert Bridge SAP-Daten?
Nein. Bridge hält keine eigenen Daten - nichts wird kopiert oder zwischengespeichert. Bridge liest über freigegebene SAP-Standard-Services im Moment der Frage.
Wie greifen die Benutzerberechtigungen?
Doppelt. Microsoft-Berechtigungen regeln die Arbeitsplatzseite, und jeder SAP-Zugriff läuft über den eigenen SAP-User - niemand sieht einen einzigen Datensatz über das hinaus, was seine bestehenden SAP-Berechtigungen ohnehin erlauben.
Worauf hat die KI tatsächlich Zugriff?
Nie auf das System. Ein deterministischer Dispatcher leitet jede Anfrage an einen kuratierten Katalog freigegebener, geprüfter SAP-Funktionen. Die KI kann nur nutzen, was ausdrücklich freigegeben wurde - freihändigen Systemzugriff gibt es in dieser Architektur nicht.
Welche KI nutzt Bridge?
Bridge wird über Microsoft 365 Copilot bereitgestellt - die KI-Verarbeitung folgt Ihrer Microsoft-365-Umgebung und den Verträgen, die Sie mit Microsoft bereits haben. Kundendaten werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
Wie werden Aktionen freigegeben und auditiert?
Bridge startet read-only. Schreib-Aktionen kommen in späteren Phasen und werden ausdrücklich freigegeben, Funktion für Funktion, unter Ihrer Governance - mit dem Menschen in der Entscheidung. Jeder Zugriff wird protokolliert: wer gefragt hat, welche Funktion lief, was abgerufen und was vorgeschlagen wurde.
Wie ist Bridge an SAP angebunden?
Über freigegebene SAP-Standard-Services auf ECC und S/4HANA - Basiskonnektivität über das Microsoft On-Premises Data Gateway, Azure API Management oder SAP BTP. Keine Modifikation Ihres SAP-Kerns, keine parallele Datenkopie zu pflegen.
Steht Bridge im Einklang mit SAPs veröffentlichten KI-Prinzipien?
By design. Die Prinzipien, die SAP für verantwortungsvolle KI veröffentlicht hat - Verhältnismäßigkeit, menschliche Aufsicht, Transparenz, Datenschutz, Verantwortlichkeit - finden sich direkt in der Bauweise von Bridge wieder: read-only, ein deterministischer Dispatcher statt freiem Systemzugriff, dokumentierte Datenquellen und Antworten, die sich Funktion für Funktion nachvollziehen lassen. Ein ehrlicher Hinweis: Der Einklang mit veröffentlichten Prinzipien ist eine Ingenieurs- und Governance-Disziplin, kein Zertifikat, das jemand vergeben könnte - wir behandeln ihn deshalb als Release-Gate für jeden Rollout, nicht als Slogan.
Trifft Bridge automatisierte Entscheidungen über Menschen - oder sperrt es etwas eigenständig?
Nein. Bridge liest, erklärt und markiert. Wo Dokumente geprüft werden - etwa eingehende Rechnungen - wird alles Auffällige an einen Menschen zur Prüfung geleitet; nichts wird automatisch gesperrt, abgelehnt oder bewertet. Funktionen, die Menschen bewerten würden - Ratings, Rankings, Profiling - sind nicht Teil des Produkts und kämen überhaupt nur nach einer separaten, dokumentierten Risikoprüfung in Betracht.
Sieht die KI unsere SAP-Systemstruktur - oder unsere Geheimnisse?
Sie sieht einen kuratierten Katalog, nicht mehr. Die Laufzeit arbeitet ausschließlich mit freigegebenen Services, Entitäten und Feldern - fachsprachlich beschrieben, versioniert und geprüft. Zugangsdaten, Tokens, Hostnamen, Gateway-Details und Informationen zur Systemlandschaft sind nie Teil des KI-Kontexts; sie liegen in getrennter, gesicherter Konfiguration. Endanwender erhalten Antworten in Fachsprache; die volle technische Sicht bleibt bei Ihren Administratoren und Auditoren.
Wie auditieren wir, was die KI tatsächlich getan hat?
Jede Antwort hat eine Spur: welche freigegebene Funktion lief, welche Felder und Filter verwendet wurden, unter welchen Limits - mit Correlation-IDs über den ganzen Stack. Anwender sehen eine fachsprachliche Erklärung und wissen jederzeit, dass sie mit einer KI interagieren; Ihre Auditoren sehen die vollständige technische Spur. Erklärbarkeit ist hier kein Zusatz - die Dispatcher-Architektur erzeugt sie als Nebenprodukt.
Was muss passieren, bevor Bridge bei uns live geht?
Ein Readiness Check mit echten Gates, kein Schalter-Umlegen: Datenschutzprüfung und Datenklassifizierung, das Berechtigungskonzept, ein dokumentierter Prozess für die menschliche Aufsicht und eine schriftliche Liste freigegebener - und bewusst ausgeschlossener - Anwendungsfälle. Nur geprüfter Umfang geht live; alles andere bleibt aus, bis es dasselbe Gate bestanden hat. Wir bestehen lieber Ihr härtestes Review, als uns darum herumzureden.
Was passiert, wenn die Nutzerzuordnung fehlschlägt?
Bridge antwortet nicht. Es gibt keinen technischen User und keinen Sammel-User als Rückfallweg - im Zweifel bleibt die Antwort aus, statt an den Berechtigungen vorbeizugehen.
Wie geht Bridge mit unklaren Fragen um?
Drei Zustände: eindeutig ausführen, Rückfrage stellen oder sicher ablehnen. Bridge rät lieber nach, als zu raten.
Welche Protokolle können wir auswerten?
Drei unabhängige: das Bridge-Zählwerk mit einer Zeile je Vorgang in Ihrem Tenant, den Microsoft-Verbrauchsnachweis je Agent und Tag (je Nachricht optional über Application Insights) und das SAP-Gateway-Metering, das ab Werk jeden Aufruf je Service und Nutzer protokolliert.
Hat Xient Zugriff auf unseren Tenant?
Keinen dauerhaften. Support-Zugriff erfolgt nur nach Ihrer Freigabe, befristet und protokolliert.
Was ist in Phase eins bewusst ausgeschlossen?
Schreibende Aktionen aus dem Chat, Zahl- und Buchungsfreigaben, personenbezogenes Scoring, Mahn- und Sperrpriorisierung, HR-Entscheidungen, freie Massenabfragen und unkuratierte Zugriffe auf Z-Objekte.
Wie gehen wir wieder auseinander?
Reports und Konfiguration werden exportiert, Bridge Functions bleiben in Ihrem SAP und gehören Ihnen. Eine Datenmigration entfällt, weil Bridge nichts hält.
Bringen Sie Ihr Architektur-Board mit.
Dreißig Minuten, das Diagramm live, und jede Frage am Whiteboard beantwortet.